Samstag, Mai 26, 2018

"Die Legenden der besonderen Kinder" - ein außergewöhnliches Märchenbuch

9783426226568Titel: Die Legenden der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Seitenlänge: 208 Seiten
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 3.April 2018
Klappentext: Die Geschichte der ersten Ymbryne und der Entstehung der Zeitschleifen, die Sage vom Mädchen, dessen beste Freundin seine tote Schwester ist, oder das Märchen vom Wald der besonderen Tiere – jedes besondere Kind kennt die berühmten Erzählungen, die über Generationen in aller Welt gesammelt wurden.
Nun liegen die faszinierenden »Legenden der besonderen Kinder« endlich auch in schriftlicher Form vor - in hochwertiger Geschenk-Ausstattung mit zahlreichen Illustrationen

Cover und Innengestaltung
Das Cover finde ich richtig schön und sehr interessant gestaltet und durch die goldenen Muster darauf wirkt es ziemlich hochwertig und schick. Die innere Gestaltung kommt genauso an die äußere ran, weil es gibt viele tolle Zeichnungen, eine zu jeder Kurzgeschichte, und auch daneben ist das Buch noch sehr schön geschmückt! Alles in allem eine wirklich zauberhafte Gestaltung!

Schreibstil
Ransom Riggs Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen, er hat die ganzen Kurzgeschichte auf eine Weise erzählt wie ein Märchen oder sowas ähnliches. Die Geschichten sind zwar nicht märchenhaft, aber der Schreibstil eben schon etwas, er ist eben nicht sehr alltäglich, aber lässt sich trotzdem schön flüssig und angenehm lesen.
Besonders spannend fand ich, dass er dabei auch mal aus der Sicht von Millard etwas geschrieben hat, da dieses Buch eine Sammlung sein soll und ich fand diese Idee ziemlich gut.

Inhalt und Charaktere
Das Buch startet mit einem kurzen Text von Millard und ich war direkt wieder in der Welt der besonderen und ich finde sie wunderbar außergewöhnlich gut! Dieses Feeling bringt Ransom Riggs sehr schön rüber einfach und so kriegt man sofort Lust das Buch weiter zu lesen und in die erste Geschichte einzutauchen.
Besonders gefällt mir, dass man diese Kurzgeschichten klasse zwischendurch mal lesen kann, da sie im Durchschnitt nur 20 Seiten lang sind. Obwohl die Geschichten nur so kurz sind von den Seiten her, sind sie doch irgendwie groß und sehr spannend sowie bildlich und ausdrucksvoll. Äußerst schön ist auch, dass hinter diesem Fantasy Buch eine Aussage steht, die sich au das reale Leben bezieht: Man soll sich selbst und andere so akzeptieren, wie sie sind.Ich finde es großartig, dass dieses Buch und diese kurzen Geschichten einem diesen Satz näher bringen.
Die Charaktere, die man in all den Kurzgeschichten kennen lernt, sind allesamt sehr verschieden und das macht sie noch besonderer und besser als ohnehin. Natürlich ist besonders interessant, was für außergewöhnliche Kräfte die Charaktere haben, aber wie gesagt sind sie auch abgesehen davon sehr sehr gut!

Fazit 
Ich habe rein garnichts auszusetzen und bin ziemlich begeistert von diesem kleinen aber feinen Buch! Deshalb bekommt es von mir 5 von 5 Sternen und somit eine klare Leseempfehlung.




Sonntag, Mai 20, 2018

"Léon & Claire - Er fand sie im Licht" (zweiter und letzter Band)

Léon & ClaireTitel: Léon & Claire - Er fand sie im Licht
Autor: Ulrike Schweikert
Seitenlänge: 448 Seiten
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 27.November 2017
Klappentext: Claire glaubt ihre große Liebe Léon, den Jungen aus der dunklen Welt der Katakomben unter Paris, für immer verloren. Da bekommt sie von einer alten Frau einen geheimnisvollen Stein, den nur Léon ihr geschickt haben kann. Claire spürt, dass er lebt – und spürt die magische Verbindung. Doch die Spur des Steins führt ins Leere. Gleichzeitig kreuzt Cato, der unheimliche Onkel ihres Erzfeindes Adrien, immer wieder Claires Weg. Steht er in Verbindung mit den mächtigen Zauberern des Lichts und der Schatten? Und kann Léon sich jemals aus der dunklen Welt befreien? Verzweifelt versuchen Léon und Claire, in der Stadt der Lichter einen Weg zueinander zu finden. Liebe ist Magie, doch ist sie stärker als die Magie des Schattens?

Cover
Das Cover von "Léon & Claire - Er fand sie im Licht" passt sich dem ersten Band der Reihe perfekt an und gefällt mir ebenso gut, weil es gleichzeitig relativ schlicht ist, aber auch ziemlich hübsch mit der Skyline von Berlin. Außerdem mag ich, dass diese Skyline immer wieder bei den Kapiteln vorzufinden ist.

Schreibstil
Ulrike Schweikert hat das Buch aus der Er-/Sie-Perspektive von Claire, Léon und weiteren Charakteren abwechselnd geschrieben, das hat mir auch einerseits sehr gut gefallen, weil so alle Seiten der Geschichte gut durchleuchtet wurden und man viele Einblicke bekommen hat. Jedoch war es z.T. auch uninteressant, wenn es nicht aus Léons oder Claires Sicht war, weil ich mich am meisten für die beiden interessiert habe. Ansonsten war der Schreibstil relativ angenehm und flüssig zu lesen.

Charaktere
Ich fand besonders die Charakterentwicklung von Léon richtig interessant und toll, weil man ihn viel besser kennen gelernt hat und so auch seine Handlungen deutlich besser verstehen und nachvollziehen konnte. Er war in der gesamten Geschichte mein Lieblingscharakter, weil er ziemlich viel Tiefe hat.
Claire dagegen ist zwar auch sehr sympathisch und ich fand sie gut sowie interessant, jedoch war ihr Charakter lange nicht so spannend wie der Charakter von Léon. Aber sie hat sich trotzdem so wie er weiter entwickelt, wie auch viele andere Personen und das hat Ulrike Schweikert relativ gut umgesetzt.

Handlung
Nach dem ziemlich fiesen Cliffhanger von dem ersten Teil war ich schon richtig gespannt auf diesen zweiten und finalen Band. Ich kam schnell wieder in die Geschichte rein und es fing auch relativ gut an, aber zieht sich dann doch sehr in die Länge...
Insgesamt war das Buch für mich eher nicht so spannend, jedoch sehr romantisch und düster. Auch wenn mir die Handlung an sich also eher nicht so gefallen hat , mochte ich die Schauplätze dafür umso mehr! Nicht nur das moderne Paris ist richtig schön dargestellt, sondern ganz besonders auch die Katakomben. Ich fand die Szenen dort hatten ein ganz interessanten Flair und ich finde toll, wie Ulrike Schweikert das gemacht hat.

Fazit
Ich gebe dem Buch insgesamt 3,5/5 Sternen, weil mir zwar das Cover, der Schreibstil und die Charaktere gut gefallen haben, aber ich mochte die Handlung nicht, sondern nur die Schauplätze, an denen diese stattfanden. Deshalb kann ich euch dieses Buch bzw. diese Dilogie leider nicht weiter empfehlen.